Spielen, Darstellen, Gestalten – Ein Theater-Mach-Buch

Das Theater-Mach-Buch Spielen, Darstellen, Gestalten, erschienen 2016, ist für Einsteiger wie für theatererfahrene Spielleiter geeignet. Die Themen reichen von der Vorbereitung eines Projektes bis zu seiner Präsentation. Ein knackiger Theorieabschnitt führt jeweils ins Thema ein, welches durch folgende Arbeitsblätter direkt praktisch nachvollzogen werden kann. Mehr Informationen beim Buchverlag Kempen

Aus der Einleitung:

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt, hat Schiller gesagt und Shakespeare: Das ganze Leben ist eine Bühne und alle Menschen bloße Spieler.

Spiel gehört zu unserem Leben. Wir spielen ganz selbstverständlich als Kinder und lernen dabei, unsere Welt zu begreifen. Wir spielen als Jugendliche, um etwas gemeinsam mit anderen zu unternehmen und dabei Freude zu haben (z.B. Fußball oder Videogames). Wir machen als Erwachsene Rollenspiele in Fortbildungen, um Situationen lösungsorientiert auszuprobieren. Und auch im „echten Leben“ nehmen wir Rollen ein. Mal sind wir Lehrer und Schüler, mal Leiter und Teilnehmer… Immer folgt unser Spiel dabei bestimmten Regeln und immer hat es ein konkretes Ziel. Auch beim darstellenden Spiel ist das so! Hier folgt es künstlerischen und pädagogischen Zielsetzungen.

Die Arbeit in einem Ensemble braucht Umgangsformen für ein konstruktives, vertrauensvolles Miteinander in der Gruppe. Gute Darstellung braucht Handwerk und Technik, einen sicheren Umgang mit theatralen Gestaltungsmitteln. Und da Theater ein Gesamtkunstwerk ist, arbeitet es sowohl mit körpersprachlichen als auch musik- oder bildsprachlichen Mitteln. Theater machen und gestalten braucht Impulse und Mut zum Experimentieren, um schöpferische Fantasie zu wecken, innere Freiräume und Gefühle zu offenbaren, Eindrücken individuellen Ausdruck zu verleihen. So werden Kompetenzen für das Leben vermittelt: im Team zu agieren, sich selbstbewusst zu präsentieren, mit Körper und Sprache kreativ umzugehen.

Und – last but not least – macht es schlicht und einfach Freude, all das gemeinsam auszuprobieren.

Foto: Inszenierung „Mein Herz tanzt“ von Verena Meyer für das Junge Schauspiel Bochum, © Hupfeld

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